VÖFA
Aktualisiert, am 11. März 2018
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Gedanken zu -"Wir wollen filmen - wollen wir filmen ?"
von Dietmar Böhm

Gedanken zum Film-Seminar in Linz am 17.3.2018:

Zu meiner Person bezüglich Foto/Film:1954 habe ich zu fotografieren begonnen. 1956 war ich dann Leiter einer Fotogruppe im Haus der Jugend in Salzburg (mit Schwarz/Weiß Labor). Ca. 1962 fing ich mit Dias an. Da ich aber Bewegung haben wollte, bin ich 1978 auf Schmalfilm (Super 8) gewechselt. Ca. 1986 kam dann eine Eumig Nautika für Unterwasserfilme dazu. 1996 begann ich dann mit Video. Auf Grund der laufenden technischen Fortschritte habe ich nun schon meine 4. Camera. Seit 2 Jahren bin ich nun auch Mitglied des Salzburger Film- und Videoclubs in Elsbethen, wo ich mich sehr wohl fühle.

Dort wurde mir auch empfohlen, an dem Seminar teilzunehmen. Nachstehend nun meine Eindrücke zu dieser Veranstaltung:

Die Organisation sowie die technische Ausstattung waren bestens. Der freundliche Empfang sowie die netten Teilnehmer bereiteten eine angenehme Atmosphäre.

Das Seminar begann mit der Frage – Wollen wir filmen – Ja natürlich, dazu sind wir ja gekommen.

Es folgte ein Film. Die Kernaussage des Vortragenden lautete danach: Jeder Film muss eine Geschichte erzählen. Aber die Antwort, wie man eine Geschichte in dem Film erzählt, kam nach meiner Ansicht leider nicht. Ich hätte mir erwartet, Dinge zu erfahren, wie z.B. Titel und Einleitung gestaltet werden könnten, wie kurz oder wie lange einzelne Sequenzen sein sollten. Wie könnten Übergänge besser gestaltet werden, Zoomen, schriftliche oder gesprochene Kommentare, Musikgestaltung – was ist gut, was nicht. Diese Dinge blieben aus meiner Sicht unbeantwortet. Für Reisefilme oder für Familienfilme ist eine „Geschichte“ nur bedingt anwendbar, meine ich.

Als nächster Punkt wurde das Problem „Kamera“ besprochen und Beispiele gezeigt. Was nützt mir die Info über eine ganz tolle Kamera, wenn sie mir zu teuer ist und wahrscheinlich auch zu anspruchsvoll. Aus Erfahrung weiß ich, dass der Anfänger  eher etwas Einfacheres braucht.  Der Fortgeschrittene hat schon diverse Kameras gehabt und schwört auf eine bestimmte Marke.

Am Nachmittag gab es dann verschiedene Filme von gut bis schlecht. Sehr interessant, aber zu wenig Infos, warum etwas gut oder schlecht ist. Was ich interessant fand, war ein Beitrag über bildgestalterische Dinge, wie Horizont usw. Für mich zwar nicht neu, aber eine Bestätigung dafür, dass ich es eigentlich richtig mache.

Wie sehe ich dieses Seminar: Ich hatte den Eindruck, dass es unter den Teilnehmern große Unterschiede gab, vom „blutigen Anfänger“  bis zum „Profi“. Das ist eigentlich nie gut, da der eine sich teilweise langweilt und der andere total überfordert ist.  (Die Dame neben mir war total überfordert, da „blutige Anfängerin“  – sie tat mir leid).

Aus meiner Erfahrung sollte ein Seminar immer für einen Teilnehmerkreis auf etwa gleichem Niveau sein, z.B. Anfänger, Fortgeschrittene, Profis.

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